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Composing kann ganz einfach sein

Was ist das besondere an einem Composing? Du wirst in die Lage versetzt, Bildkompositionen zu kreieren, die so in der Natur kaum oder nicht umsetzbar währen. Du kannst Deiner Kreativität völlig freien Lauf lassen und Dich durch Deine Bilder so ausdrücken wie Du es gerne möchtest, ganz ohne Limits.

Möchte man ein Composing erstellen und hierzu z.B. eine Person in das Ausgangsbild einsetzen, steht man schnell vor der Frage: Wie komme ich zum passenden Licht, um das Model im Studio korrekt ausleuchten zu können?

Die Lichtführung soll ja oder besser „muss“ zur Lichtstimmung des Hintergrundbildes passen, ansonsten kann kein glaubwürdiges Composing entstehen und die Person wirkt „hineingesetzt“.

Man muss sich also nicht nur mit der Lichtsetzung an sich auseinandersetzen, sondern auch das Grundbild analysieren und überlegen wie das Licht auf das Model fallen sollte.

Es gehört aber noch viel mehr dazu! Es muss die richtige Perspektive, Zoom (Weitwinkel/Tele) usw. gewählt werden.

In dem hier gezeigten Beispiel, kann man das typische Vorgehen gut erkennen.

Finales Ergebnis (Hintergrundbild + Montage der Studioaufnahme)

Im Video seht ihr, wie man in set.a.light 3D die Vorbereitung für ein Composing umsetzt und wie man das Licht plant.

Workflow und Umsetzung:
In set.a.light 3D wählt man die Bildwand und platziert darauf das Hintergrundbild. Die Bildwand bietet einige Möglichkeiten zur Anpassung. So kann man sie z.B. aus der Lichtberechnung herausnehmen und wie einen Leuchtkasten verwenden. Man kann sie aber auch biegen und frei skalieren. HIER gibt es ein Video dazu.

Nachdem man nun das Model passend platziert hat, sollte man sich Gedanken über das Licht machen. Das ist die wichtigste Aufgabe im gesamten Workflow!! Gleichzeitig ist das auch immer wieder eine tolle Übung, da man dabei jedes Mal das richtige „Lesen“ des Bildes trainiert.

Blick von hinten ins Studio mit Hintergrundbild.

Jetzt kann man mit dem Lichtaufbau beginnen und testen wie das Lichtsetup gestaltet sein muss, um in idealer Weise mit der Lichtsituation des Hintergrundbildes zu harmonieren.

Lichtsetup für den Studioaufbau

Blick aus Richtung Hintergrund

Da man in set.a.light 3D keine schwere Lichttechnik herum schleppen muss, ist das Annähern an das passende Licht super einfach und macht dazu auch noch Spaß.

 

Steht das Lichtsetup, kann man die Bildwand ausblenden und somit die reine Studiosituation wiederherstellen. Jetzt kann der Lichtaufbau noch um ein Freistellerlicht (die Studioaufnahme muss ja später in Photoshop freigestellt werden, damit sie später ins das Hintergrundbild eingefügt werden kann) ergänzt werden – und schon steht dem Shooting nichts mehr im Weg.

In ersten Teil des Videos kann man schön sehen, wie David Freigner die Aufgabe perfekt gelöst hat. Das Lichtsetup, das Studiobild und das Ergebnis wurden von ihm exakt so umgesetzt wie es zuvor geplant wurde. Der zweite Teil zeigt wie ihr die Planung eines Composings in set.a.light 3D umsetzten könnt.

An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön an David Freigner für den Blick hinter die Kulissen, das Bildmaterial und den Lichtaufbau!

Und nie vergessen: „Alles Denkbare ist auch machbar!“ (Albert Einstein)

In diesem Sinn, viel Erfolg beim selber machen!

Die Datei für set.a.light 3D zum Video gibt es hier:  Dämmerung.set

set.a.light 3D kannst du HIER kostenlos herunterladen.

Freistellen mit top Ergebnissen?
Bei RAWexchange gibt´s einen sehr guten Artikel zum Freistellen:
https://www.rawexchange.de/masken-kanaele-und-freistellen-in-photoshop/

Auf youtube findet ihr weitere Unterstützung: https://youtu.be/0S419icHRBQ

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