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Wie findet man vom fertigen Bild rückwärts zum Lichtaufbau?

Im VIDEO zeigen wir dir, wie man von einem fertigen Bild rückwärts zum dazugehörigen Lichtsetting finden kann:

Im ersten Schritt muss der Raum in der Software an das spätere Studio angepasst werden – das ist wichtig, da set.a.light 3D auch die Rückreflektionen des Raums berücksichtigt. Jetzt sucht man sich ein Model aus, welches dem auf der Aufnahme am Nächsten kommt. Die Haarfarbe der Models kann geändert werden, daher muss man darauf bei der Wahl nicht achten. Hat man das Model, wird die Pose gewählt die am Passendsten erscheint. Das Model kann auch gespiegelt werden, so hat man eine größere Flexibilität. Noch schnell die Farben der Kleidung grob anpassen und schon kanns ans Licht gehen. Zuvor sollte man noch die Kamera einstellen, also Optik, Blende, und Iso Zahl wählen.

freisteller

Freisteller Licht – Nur die beiden Striplights sind eingeschaltet.

In diesem Fall haben wir mit dem Freistellerlicht angefangen. Um den Hintergrund schön weiß blitzen zu können, haben wir 2 Striplights gewählt. Wenn man keine Striplights hat, kann man das natürlich auch mit anderen Lichtformern erreichen. In set.a.light 3D lässt sich das ja spielend schnell ausprobieren.

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Hier ist nur die Beauty Dish eingeschaltet

Die Hauptlichtquelle stellt eine Beauty-Dish dar. Das konnte man auf der fertigen Aufnahme ganz gut erkennen. Die passende Positionierung ist auch recht einfach, da man diese am Schattenfall der Nase und des Kinns recht gut erkennen kann. Mit ein wenig hin und her schrieben der Beauty-Dish ist das schnell festgelegt. Am besten schaltet man die Beauty-Dish in den Solo-Mode, dann lässt sich die Lichtwirkung besonders gut sehen und das Einstellen geht schneller. Um die Schatten des Hauptlichts etwas abzumildern, haben wir in diesem Fall eine kleine Softbox gewählt. Auch hier sollte man in den Solo-Mode wechseln um zu sehen was genau die Softbox zum Gesamtlichtset beisteuert. So lernt man die Wirkung der einzelnen Lichtquellen auch besser kennen.

Studioansicht

Nach dem Rendern könnte man nun auch schon den PDF Setplan im Exporter erstellen. Wenn man will, kann man natürlich zuvor noch etwas mit der Lichtsetzung experimentieren um auf interessante Abwandlungen zu kommen und sein Repertoire an Lichtaufbauten zu erweitern. Interessant ist immer auch, mit den Hintergrundfarben zu spielen, oder zusätzliche Streiflichter mit Reflektoren + Wabe zu setzen.

ergebnis-vergleich

Vergleich zwischen dem fertigem Bild und dem Lichtaufbau aus set.a.light

UI-Lighting-Diagram-Setaufbau

Der Lichtaufbau von oben – Im Exportet können auch Maßlinien gezogen werden.

Nach dem nun alles zur Zufriedenheit fertig ist, wechselt man in den Setplan Exporter und kann hier noch beliebige Maßlinien ziehen. Diese erleichtern später den Aufbau im Studio. Als Nächstes wird das PDF exportiert und ist nun mit der Vorbereitung fürs nächste Fotoshooting fertig.

making-of-freisteller-portrait

Making Of Aufnahmen des Freisteller Portrait Lichtaufbaus

Ideal ist es anschließend noch einige Making-Of Aufnahmen zu erstellen. Wie das einfach geht, haben wir HIER gezeigt. Diese Bilder und der Setaufbau aus dem Exporter, eigenen sich auch hervorragen um z.B. in Foren die eigenen Lichtaufbauten besser zu erklären und vorzustellen zu können. Besonders Einsteiger in die Fotografie werden dankbar sein, wenn man ihnen bei der Lichtsetzung hilft und diese erklärt.

Portrait-Lichtsetup-Studioaufbau

Studioaufbau zum Portrait-Lichtsetup – Hauptlicht: Beauty Dish

Hier kannst du dir die set-Datei zum Ausprobieren herunterladen: DOWNLOAD

Die Testversion der Software findest du hier: http://www.elixxier.com/de/downloads/

This post is also available in: Englisch

6 Kommentare

  1. Das ist richtig cool!
    Solch einen Beitrag habe ich schon lange im Netz gesucht, aber so geil erklärt habe ich das noch nie gesehen!

    Ich bin Einsteiger in die Photography und bin über jede Hilfe dankbar.

    Macht weiter so!

    Euer Sigi

  2. Das gefällt. Wie das mit den Maßlinien geht, hatte ich noch gar nicht gewusst.

  3. Ich hätte nicht gedacht, dass das so gut funktioniert.
    Jetzt weiß ich was mir meine Frau zu Weihnachten schenken kann :)

    Gruß,
    Thomas

  4. geht kein was an

    Ich finde es NICHT gut, dass ihr so was zeigt.

    Ich hab mir mühselig eine Menge Wissen über einen langen Zeitraum angeeignet und ihr zeigt mal eben wie jeder Hobbyknipser gute Bilder hinbekommt und verkauft denen dann auch noch eine Software mit der es noch einfacher wird – ganz toll. So verkommt der Beruf des Fotografen immer mehr und ich verliere Aufträge. Wer braucht denn dann noch einen Fotografen? Genauso nerven mich diese vielen Workshops von Leuten wie Alexander Heinrichs, Martin Krolop, Matthias Schwaighofer usw. Wo soll das denn noch hinführen?

    • elixxier

      Wir verstehen diesen Post als Kompliment.
      Es ist wichtig Wissen zu vermitteln und weiter zu reichen.
      Eben so wichtig ist die eigene stetige Weiterbildung, dann braucht man auch Innovationen wie unsere Software nicht zu fürchten. Im Gegenteil, dann kann sie sehr hilfreich sein.

      Grüße,
      Andreas
      elixxier Team

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