
Der Brennweitenvergleich
In diesem Brennweiten-Vergleich (Grafik oben) haben wir nicht nur am Objektiv „gedreht“, sondern auch die Position der Kamera im Fotostudio verändert. Besonders deutlich kann man in diesem Vergleich die perspektivischen Auswirkungen im unteren Brennweitenbereich erkennen. Ab 50mm ändert sich dann nicht mehr ganz so viel. Das Objektiv befindet sich bei diesem Vergleich an einer Kamera mit Vollformat Chip.
Damit ihr selbst mal etwas mit den Perspektiven, deren Wirkung aufs Bild und den Brennweiten spielen könnt, stellen wir euch natürlich die Datei (.set) für set.a.light 3D zur Verfügung.
Denkt daran: auch mit einer abgelaufenen Demoversion kann die Datei angesehen werden! Mehr Infos dazu gibt es HIER
In dieser Zusammenstellung haben wir die Kamera hinten rechts im Fotostudio platziert und nur an der Brennweite des Objektivs „gedreht“. Deutlich wird vor allem wie extrem der Unterschied zwischen 15mm und 24mm ausfällt. Probiert es in set.a.light 3D einfach mal aus.
Auf diesem Bild seht ihr wie sich der Crop-Faktor auf den Bildausschnitt (Brennweite) auswirkt. Nimmt man z.B. die 300 mm und verwendet eine Canon Kamera (APS-C Sensor) mit einem Crop-Faktor von 1.6, entspricht das quasi einem Zoom von ganzen 480 mm (300 x 1,6 = 480)! Bei 15 mm entspricht die Brennweite mit einem Crop von 1.6, einem 24 mm Objektiv. Bei der Wahl des Objektivs muss man also den Crop-Faktor der Kamera unbedingt berücksichtigen! Canon hat mit einem APS-C Sensor einen Crop von 1,6 – Bei Nikon Kameras mit „DX-Format“ Sensor liegt der Crop bei einem Faktor von 1,5. Den Crop-Faktor könnt ihr in set.a.light 3D übrigens auch ändern und die Unterschiede so direkt sichtbar machen und vergleichen – So könnt ihr auch den Vergleich zwischen Nikon und Canon einfach durchführen.
Bevor man viel Geld für ein Objektiv ausgibt, sollte man erstmal etwas herum experimentieren und testen ob einem die Ergebnisse auch gefallen. Objektive mit ausgefalleneren Brennweiten benötigt man ja „normalerweise“ nicht so häufig, daher ist es sicherlich eine gute Idee diese einfach nur nach Bedarf anzumieten. Die Kosten liegen oft nur bei 10-30€ (für 1-2 Tage), je nach Objektiv und Hersteller.
Was übrigens auch nicht so ganz unwichtig ist, ihr könnt in set.a.light 3D eure Studiogröße (oder Wohnzimmer) maßstabsgetreu einstellen, so könnt ihr sehen ob ihr z.B. mit einem 70-200mm Objektiv überhaupt noch ein Ganzkörperportrait schießen könnt. Bei einer Raumlänge von z.B. 5 Metern wird das sicherlich nicht gelingen ;)
Genug der Worte, hier könnt ihr die Datei für set.a.light 3D herunter laden und selbst in Ruhe die Objektive testen und vergleichen.
DOWNLOAD:
Brennweitenvergleich.set
ACHTUNG: Achtet darauf, dass euer Browser beim Download die Dateiendung bei .set belässt!
